Wir danken Herrn Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, für das tolle und positive Interview !

Oberbürgermeister der Stadt Würzburg

 

Wie treten Sie HIV positiven und gleichgeschlechtlich orientierten Menschen gegenüber und was denken Sie von diesen Menschen?

OB Schuchardt: „Warum sollte ich HIV positiven oder gleichgeschlechtlich orientierten Menschen anders gegenübertreten, als Leuten die nicht HIV positiv oder gleichgeschlechtlich sind??“

 

Sehen Sie eine Besserung in Bezug auf Diskriminierung von HIV positiven und gleichgeschlechtlich orientierten Menschen in unserer Stadt?

OB Schuchardt: „Ich denke schon, dass unsere Gesellschaft in den vergangenen Jahren freier und offener geworden ist. Dies betrifft alle Bereiche des täglichen Lebens und damit auch den Umgang der Menschen – und das ist gut so.“

 

Was halten sie davon, dass an allen Würzburger Schulen die Themen HIV und Homosexualität in den Lehrplan eingefügt werden sollen?

OB Schuchardt: „Das gehört zur Sexualkunde dazu.“

 

An welchen "Stellen" (der Themen HIV und Homosexualität) muss nach Ihrer Meinung nach noch gearbeitet werden?

OB Schuchardt: „Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!“

 

Der Würzburger Christopher Street Day im Jahr 2015 lief nicht gerade erfolgversprechend ab und es kamen nur ca. 150 Leute, eine miserable Bilanz und der am schlechtesten besuchte CSD in Würzburg. Wie beurteilen Sie dieses Phänomen, bzw. was sagen Sie dazu?

OB Schuchardt: „Die Stadt unterstützt den CSD seit Jahren. Der Rückgang der Besucher kann viele Gründe haben – wichtig ist doch, dass alle am CSD beteiligten Gruppierungen ihre Botschaft vermitteln konnten.“

 

Wir, der Verein für positives Leben, sind der Meinung, dass in Würzburg zu wenig für gleichgeschlechtliche Menschen angeboten wird und dadurch gehen diese Menschen lieber in andere Städte. Wie sehen Sie dies?

OB Schuchardt: „Ich denke, das Thema ist vielschichtiger. Aber wenn in Würzburg gute Angebote für gleichgeschlechtliche Menschen gemacht werden, werden die sicher gerne angenommen. Das ist auch eine Chance und eine Aufgabe für Ihren Verein…“

 

Laut einem Slogan ist Würzburg "bunt". Aber dennoch gibt es immer noch und sehr oft negative Reaktionen gegenüber gleichgeschlechtlich orientierten und HIV positiven Menschen. Wie beurteilen Sie dieses Verhalten dieser Menschen, welche Betroffene so behandeln?

OB Schuchardt: „Ich finde dies schade, denn man sollte jeden Menschen so annehmen wie er ist.“

 

Sie haben sich bei uns im Verein für positives Leben als Unterstützer eingetragen, dafür danken wir Ihnen sehr! Wie gefällt Ihnen unser Verein?

OB Schuchardt: „Mir gefällt sehr, dass die Mitglieder des Vereins sich so engagiert einbringen und der Verein ein unkomplizierter Ansprechpartner rund um das Thema HIV ist.“

 

Sie sind der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg. Was wünschen Sie sich von ihren Mitbürgern in Bezug auf das Zusammenleben mit HIV positiven Menschen?

OB Schuchardt: „Ich wünsche mir einen normalen Umgang aller Menschen miteinander – gleich welchen Geschlechts, gleich welcher Neigung, gleich welcher gesundheitlichen Einschränkungen, gleich welcher Hautfarbe, gleich welcher Religion…“

 

Was ist Ihr persönlicher Appell an die Bürger der Stadt Würzburg und an alle anderen Mitbürger?

OB Schuchardt: „Die Offenheit und Toleranz zu leben, für die unsere Stadtgesellschaft bekannt ist.“

 

 

Wir, der Verein für positives Leben übernimmt keine Verantwortung und Haftung für dass hier aufgeführte Interview. Das Interview wurde von uns so übernommen, wie es uns vom Interviewnehmer übermittelt wurde. Angaben ohne Gewähr

 

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